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Auszubildene Gina – Erste Erfolgserlebnisse

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Ich weiß nicht wie viele Aufwachübungen und Beobachtungen später, ich meinem ersten Wurzelzahn modellierte.
Der Wurzelzahn ist ja eigentlich für nichts gut – weil wir ja in der Regel nur den in die Mundhöhle ragende Teil eines Zahnes wiederherstellen-aber ich kann Euch sagen, das man so sehr gut die anatomische Form übt und begreift.

Der Zahn des Nachbarsjungen meiner Chefin diente als Muster. Schlimm genug mit 12 Jahren so einen Zahn zu verlieren – nun war er mein Vorbild. Also war er nicht vergebens gezogen worden. Mir war natürlich überhaupt nicht klar, wie man einen solchen einzelnen Zahn zuordnen kann. Regio Mundhöhle …… würd ich sagen ……. Ich war überrascht-als ich erfuhr mit welchen Merkmalen die Zähne ausgestattet sind, z B Wurzelmerkmal, Wurzelanzahl, Winkelmerkmal, Höckergröße, Kronenflucht …… da war doch mal was in der Schule! OK – dann mal los!

Es ist ein menschlicher Zahn … ich kannte ja den Namen Moritz! Also auch ein männlicher Zahn. (das ist aber nicht wichtig)

– es ist ein kleiner Backenzahn (zwei Höcker)
– Zahn hat eine gerade Achse-Hinweis für OK Zahn (keine Lingualneigung der Zahnkrone,Kronenflucht)
– er hat zwei Wurzeln-also eher der obere 4er … zu 60-80% ist er zweiwurzelig …….. (ein Hoch auf Google)
– leichte Nierenform,wobei die palatinale Höckerspitze nach mesial zeigt…also 14…..
– das Krümmungsmerkmal ….. die vestibuläre Zahnfläche hat eine stärkere Krümmung als distal… und das hier genau umgekehrt ….. der 4er hat ein umgekehrtes KM
– juhuuuuu-Zahn DU bist identifiziert

So – nun flott modelliert!!!!haha
Also ohne Zeitangabe(… kann dauern …) habe ich dann losgelegt. Maßstab 1:1… die Form kannte ich ja jetzt!!!!

Ihr wollt gar nicht wissen, was ich dachte als ich den Zahn fertig hatte und meine Chefin meinte: das sieht schon gar nicht so übel aus-das Ganze jetzt bitte noch zweimal!!!!!
grrrrrrrrrr … uaaaaahhhhh

Aber Ihr ahnt, wer sich durchgesetzt hat!

Wenn man den Anfang einmal raus hat und sich an das Wachs gewöhnt hat, wird es beim Dritten besser!! Das Ganze dann zu fotografieren ist quasi die Kür! Ein schwarzer Hintergrund oder ein Mundspiegel lassen die Objekte gut aussehen. Ich habe die schlimme Befürchtung , das dies nicht der letzte Wurzelzahn war….aber mittlerweile macht es richtig Spass!

Diese Modellationen in Keramik umzusetzen wird eines der Ziele dieser Übung sein ….. Fortsetzung folgt …
Eure Gina